Yoga – ein Bruch des Taufgelöbnisses

2019
Quelle: Distrikt Österreich

Hinter der Technik des Yoga und anderen esoterischen Praktiken wie etwa auch Reiki, die sich vordergründig vielmals nur als Entspannungsübungen präsentieren, verbirgt sich in Wirklichkeit ein satanisch gesteuertes Ritual, dessen Vollzug einen Bruch des Taufgelöbnisses bewirkt. Dieses bösgeistige Potential hängt mit den Zielsetzungen von Yoga zusammen, die es in die Nähe der Magie rücken. Denn Yoga bewegt sich keinesfalls in jenem Bereich, in dem nur neutrale Naturkräfte am Werk sind.

Das Wort Yoga kommt aus dem Sanskrit (altindische Gelehrtensprache) und bedeutet „Anjochung“, „Vereinigung“. Gemeint ist die mystische Vereinigung der menschlichen Seele mit einer Gottheit oder „Brahman“, das Erlöschen des individuellen Selbst (Atman) im unpersönlichen Ur-Sein. [1] Dieses behauptete unpersönliche Sein ist jedoch aus biblischer Sicht keine positive Seinsform, es ist das pervertierte Sein des Widersachers Gottes:

Das Personale der bösen „Mächte und Gewalten“ muss im Zusammenhang mit dem Zerstörerischen gesehen werden, d. h. wir müssen uns ein „zerstörtes Personsein“ vorstellen, ein Personsein ohne „Gesicht“. Der Teufel ist Person in der Weise der Auflösung und Zerstörung des Personalen, Person in der Weise der Unperson. [2]

Yoga ist daher ein schwerer Verstoß gegen das erste Gebot des Dekalogs und ein Bruch des Taufgelöbnisses, in dem man dem Bösen abschwört. Derjenige jedoch, der diese esoterischen Übungen praktiziert, begibt sich freiwillig in jenen Bereich, in dem die „Geister in den Lüften“, die Dämonen, ihr Unwesen treiben und wird ihnen dadurch hörig. Dadurch handelt es sich in jedem Fall um eine stillschweigende Anrufung des Bösen, deren Auswirkungen auch durch Unwissenheit und Irrtum nicht gemindert werden.

(Dr. Gabriele Waste, veröffentlicht in: „Dienst am Glauben“, Heft 4/2017, S. 127f.)

 

[1] Eine ausführliche Darstellung findet sich in: Adelgunde Mertensacker. Irrwege des Glücks. Hg. vom Verein zum Schutz schwacher und hilfloser Menschen. Lippstadt, 193ff.

[2] Joachim Piegsa, Der Mensch – das moralische Lebewesen. Fundamentale Fragen der Moraltheologie. Band I.  St. Ottilien 1996, 431.