Und im 21. Jahrhundert?

29. Juni 2022
Quelle: Distrikt Österreich
Anbetungsengel (rechts) am Hochaltar der Minoritenkirche

Ein Jahrhundert gewinnt oder verliert an Größe nach dem Maße der Verehrung, die es der göttlichen Eucharistie zollt. Das bezeugt die Geschichte. Durch die Sünde zersprengt, findet die Menschheit im Blut des Lammes ihre verlorene Einheit wieder.

Heilige Kirche! Du unsere Mutter! Braut Christi! Wir werden dir folgen; denn du trägst den Schatz der Welt mit dir. Kühner werden die Angriffe der Häresie, schmählicher die Lästerungen der undankbaren Söhne; aber leuchtender soll auch das Bekenntnis unseres Glaubens werden, inniger unsere Anbetung, glühender und lebendiger die Beweise unserer Liebe zur Heiligen Hostie.

Prosper Guéranger, Abt der Benediktinerabtei Solesmes, Frankreich (gest. 1875)

 


 

Die Worte dieses Abtes aus dem 19. Jahrhundert sollen uns betroffen und nachdenklich machen. Wieviel Verehrung wird der heiligen Eucharistie in unserem Jahrhundert geschenkt? Wie also wird dieses Jahrhundert und auch schon das vergangene von unseren fernen Nachkommen bewertet werden? Wieviel Verehrung für die heilige Eucharistie zeigen wir selbst? Wie innig ist unsere Anbetung und sind die Beweise unserer Liebe? 

Mit diesen Fragen endet unsere kleine Betrachtungsserie über die hl. Eucharistie während des Monats Juni. 

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