Erstes Pfadfinderwochenende des Stammes hl. Notburga in Oberösterreich

19. September 2020
Quelle: Distrikt Österreich

Von Freitag bis Sonntag verbrachten 15 Pfadfinderinnen mit ihrem Kuraten im schönen Hausruckviertel in Seewalchen am Attersee ihr erstes österr. Pfadfinderwochenende.

Unser erstes Pfadfinderwochenende fand von 28. bis 30. August 2020 in der Nähe von Seewalchen am Attersee im Obstgarten eines Bauern statt.

Den Vormittag verbrachten wir mit dem aufbauen der Zelte, dem graben des Donnerbalkens (WC) und dem errichten einer Feuerstelle. Am Nachmittag traf unser Kurat Pater Johannes Regele ein. Die Segnung unseres Banners (Pfadfinderfahne) war der Höhepunkt des Tages. Darauf hatten wir eine Olympiade. Um den Rosenkranz zu Beten gingen wir begleitet von Bauer und Bäuerin zu einem Marienbild in der Nähe unseres Lagerplatzes. Als wir zurück kamen kochten wir einen Kaiserschmarren. Die gemeinsame Abendrunde verbrachten wir im alten Stall mit Gesang und lustigen Spielen.

Am Samstag nach dem Wecken und Morgensport, bereiteten wir uns auf die hl. Messe im Freien vor. Zur hl. Klara betend erhofften wir uns dabei gutes Wetter, um unseren nächsten Programmpunkt zu verschönern: Ein Ausflug in den nahegelegenen Ort, Seewalchen am Attersee. Nach etwa 45 Minuten Gehzeit und einigen zu erfüllenden Aufgaben, wie zum Beispiel ein Lied über das Pfadfinderwochenende bisher zu dichten, kamen wir bei den Tostmann-Trachten in Seewalchen an. Nach einer sehr interessanten Führung von Viktoria, bei der wir unter anderem über die Geschichte und Familientradition der Tostmann-Trachten erfuhren, teilten wir uns für eine kleine Stadträtselrallye in 2 Gruppen. Singend ging es also durch das Örtchen Seewalchen am Attersee, während wir Fragen über die Ortskirche und die früheren Pfahlbausiedlung am Attersee beantworten mussten. Nach einem so ereignisreichen Tag, freuten wir uns auf das gute Abendessen im Heustadl: Würstel im Stockbrotmantel. Nachdem es mittlerweile zu gewittern begonnen hatte, konnten wir die Abendrunde wieder nicht am Lagerfeuer verbringen. Dafür machten wir uns im Heustadl einen gemütlichen Abend, indem wir einige unterhaltsame Spiele spielten.

Nach einer sehr regnerischen Nacht im Zelt und Morgensport wurde das Sonntagshochamt von Pater Regele zelebriert. Darauf hielt er nach einem guten Frühstück, einen sehr interessanten Vortrag über die Geschichte Österreichs, welche für eine Pfadfinderin sehr wichtig zu wissen ist. Danach wurden Zelte, Tische und Donnerbalken abgebaut. So ging somit gegen 16 Uhr unser erstes Pfadfinderwochenende als österreichischer Stamm auch schon wieder zu Ende. Es war eine sehr schöne Zeit, trotz des schlechteren Wetters, bei der man sich im geistigen weiterbilden konnte und bei der die Freundschaften, Spiel und Spaß auch nicht zu kurz kamen. Wir freuen uns schon, auf viele weitere schöne Pfadfinderlager.

Ein herzliches Dankeschön an der Stelle an die Führung, unseren Pfadfinderkuraten Pater Regele, der uns immer offen beiseite steht, Viktoria, für die gesamte Organisation und die liebevolle Leitung des Stammes, Dominique, Antonia und Frau Reither für die tatkräftige Unterstützung und Familie Baumgartinger, die uns so liebevoll beherbergt hat.

Quelle:  Andrea Schöbel und Agnes Reither