14. Februar - Gedächtnis des hl. Valentin

14 Februar, 2019
Quelle: Distrikt Österreich

Gedächtnis des hl. Valentin, Priester und Martyrer, † 269 (?) zu Rom. Das Gedächtnis des Martyrers Valentin, der unter Kaiser Claudius II. Mitte des 4. Jahrhunderts hingerichtet wurde, wird seit alter Zeit in Rom am 14. Februar gefeiert.

Predigt des hl. Bischofs Augustinus:

Der Thriumphtag des heiligen Blutzeugen Valentin kehrt heute in der jährlichen Festfeier wieder. Die Kirche freut sich über seine Verherrlichung; gleichzeitig stellt sie uns sein Beispiel zu Nachahmung vor Augen. Denn wenn wir mit ihm leiden, dann werden wir auch mit ihm verherrlicht. Bei diesem ruhmvollen Kampf müssen wir vorzüglich auf zwei Dinge achten, auf die unerbitterliche Grausamkeit des Henkers und auf die unbeugsame Standhaftigkeit des Blutzeugen; auf die Grausamkeit des Henkers, um sie zu verabscheuen; auf die Standhaftigkeit des Blutzeugen, um sie nachzuahmen. Vernimm, was der Psalmist zu solcher Bosheit sagt: „Beneide nicht über die Übeltäter! Denn sie verwelken rasch wie das Gras.“ Daß wir den Bösen gegenüber Standhaftigkeit zeigen müssen, drüber höre den Apostel! Er mahnt uns: „Standhaftigkeit tut euch not, um die Verheißungen zu erlangen.“

Kirchengebet

Wir bitten Dich, allmächtiger Gott: laß uns, die wir das Geburtsfest Deines hl. Martyrers Valentin begehen, durch seine Fürsprache von allen drohenden Übeln befreit werden. Durch unsern Herrn.

Quellen: Römisches Brevier 1950, Schott-Messbuch 1962