FSSPX Nachrichten & Veranstaltungen

Herzliche Einladung zu den zwei österr. Heimatprimizen

01. Mai, 2018

Primiz von Pater Lukas Lipp

Samstag, 7. Juli 2018

Pfarrkirche Mater Dolorosa
Ried 12, 6492 Imsterberg

09:00 Erteilung des Primizsegens
10:00 Primizhochamt mit Sakramentsandacht
anschl. Empfang auf dem Kirchplatz

Lukas Lipp wurde 1981 in Füssen geboren und wuchs in Reutte/Tirol auf, wo er auch die Volksschule und das Gymnasium besuchte. In seiner Pfarre war er zunächst als Ministrant, später auch als Kinder-und Jugendgruppenleiter tätig. Durch den Kontakt zu den Franziskanern, die damals ihr Noviziat in Reutte hatten, erwachte in ihm zum ersten Mal das Verlangen, sich in den Dienst Christi zu stellen und Priester zu werden. Er konnte sich jedoch nicht gleich zum Eintritt entschließen und er entfremdete sich sogar von der Kirche. So begann er zunächst ein Medizinstudium an der Universität Innsbruck. Durch eine besondere Fügung der Vorsehung lernte er einige Jahre später Mitglieder der KJB-Gruppe Innsbruck kennen, von denen er eingeladen wurde, am KJB-Wanderlager in Andalusien teilzunehmen. Dort war er zutiefst beeindruckt von der Ernsthaftigkeit und Frömmigkeit der Jugendlichen, verbunden mit einer unbefangenen Fröhlichkeit, die er so noch nie vorher erlebt hatte. Vor ihm tat sich nun die ihm bisher völlig unbekannte Welt der 2000-jährigen katholischen Tradition mit ihren Schätzen und Reichtümern auf. Er fühlte sich wie betrogen, weil all das den Katholiken heute vorenthalten wird. Jetzt erwachte in ihm auch wieder der bereits vergessen geglaubte Wunsch, Priester zu werden, und er trat schließlich 2009 ins Priesterseminar in Zaitzkofen ein, nachdem er ein Jahr als Vorseminarist im Priorat München verbracht hatte. Nach Abschluss seiner Studien unterrichtete er eineinhalb Jahre an der Schule der Bruderschaft in Post Falls, USA. Dieser Auslandaufenthalt war eine große Bereicherung für seine apostolische Formung.

 

Primiz von Pater Johannes Regele

Samstag, 14. Juli 2018

Pfarrkirche St. Michael
Michaelerplatz 1, 4400 Steyr

09:15 Rosenkranz, Erteilung des Primizsegens, Beichtgelegenheit
10:00 Feierliches Primizhochamt, Sakramentsandacht und Te Deum
anschl. Empfang

Johannes Regele wurde 1981 in der Stadt Steyr in Oberösterreich geboren, wo er auch aufwuchs und das Gymnasium besuchte. Nach der Matura und dem Militärdienst absolvierte er ein Studium der Molekularbiologie und arbeitete einige Jahre im Pharmabereich. Parallel absolvierte er philosophische und theologische Studien in der Personalprälatur Opus Dei, der er von 2001 bis 2014 angehörte. Von früher Jugend an wusste er um die Umbrüche in der katholischen Kirche nach dem Konzil und konnte die überlieferte römische Messe kennenlernen. Schon als Schüler hatte er den Wunsch, Priester zu werden; sein Beichtvater riet ihm aber ab, unter den heutigen Umständen in ein modernes Seminar einzutreten, und ermutigte ihn, vorerst einmal seinem Interesse an den Naturwissenschaften zu folgen und bezüglich des Priestertums abzuwarten – der Wille Gottes würde sich gewiss weiter konkretisieren. Im Laufe der Jahre merkte Johannes Regele immer klarer, dass ein wahres Apostolat nur durch eine allumfassende Rückkehr zur Tradition in der Lehre und im christlichen Leben fruchtbar sein wird. Durch einige gute Freunde aus dem Diözesan- und Ordensklerus ermutigt, gelangte er im Laufe der Zeit zur Entscheidung, den Weg zum katholischen Priestertum in der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu gehen. Im Oktober 2014 trat er ins Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen ein.