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Hände weg vom Kreuz

16. Februar, 2017

Zum Thema Kreuz und relig. Symbole im öffentlichen Raum veröffentlichte die Kleine Zeitung einen interessanten Leserbrief. 

Hände weg vom Kreuz

Die Mehrzahl unserer Leser ist der Meinung, dass das Kreuz nicht aus dem öffentlichen Raum verschwinden sollte.

„Das Kreuz mit dem Kruzifix", 2.2.

Im Schatten des Kreuzes ist Österreich groß geworden, wurde es von einer regionalen Macht zur Großmacht, wurde eine christliche Zivilisation geschaffen, deren Symbol - eben das Kreuz - an Wegrändern, aber auch in Schulen und Gerichtssälen hängt, um zu dokumentieren, dass kein Raum - auch nicht der öffentliche! - seines Einflusses entbehren soll. Einem christlichen Beamten das persönliche Tragen von religiösen Symbolen zu verbieten, ist einfach eine Frechheit. Soll er seinen Glauben während des Dienstes etwa verleugnen? Eine weitere Zumutung ist es, die Entfernung von Kreuzen mit dem Argument zu fordern, dass alle Bürger und Religionen gleich zu behandeln seien. Leben wir noch in einem katholisch bzw. christlich geprägten Land, in dem das Bekenntnis des Glaubens ohnehin völlig frei ist, und vor dessen Symbolen sich niemand zu fürchten braucht (im Gegensatz zu anderen!)? Darum: Hände weg vom Kreuz, das von der umfassenden Liebe Gottes zu uns sündigen Menschen kündet.

Leserbrief erschienen in der Kleinen Zeitung am 5.2.2017